Wer organisiert mich mal bitte?

Die Gewissheit die eigenen Ziele zu kennen, seine Fähigkeiten und Ressourcen realistisch einschätzen und einteilen zu können, sind wichtige Aspekte des großen Begriffs „Selbst- und Zeitmanagement“. Und wie angenehm - wenngleich auch anstrengend - ist es doch, dass sich jeder selber "managen"/organisieren kann/darf/sollte. Doch es muss bei diesem Thema auch auf Risiken und Nebenwirkungen ausdrücklich hingewiesen werden:

Achtung!

Selbst- und Zeitmanagement! Sie könnten Ihre Komfortzone verlassen und schwieriges Gebiet betreten!

 

Vor der erstmaligen Anwendung von Selbstmanagement, lesen Sie deshalb bitte aufmerksam die Beilage: 

 

Anwendungsgebiete: (Wann „Selbstmanagement“ anzuwenden ist)

Immer dann, wenn folgende Bereiche des „Ichs“ bereichert, verfeinert werden sollen: Zielsetzung, Planung, Steuerung/Organisation,

Durchführung, Kontrolle der Nachhaltigkeit.

 

Damit sind (auch) die Bereiche genannt, die eine Führungskraft beherrschen sollte. Und natürlich sind diese Bereiche, auch auf

das Selbstmanagement übertragbar. Schließlich geht es ja um das Selber-führen können. Wenn die oben aufzählten Themen also die sind, die Sie, bei sich selber konsequenter umsetzen wollen, dann sollten Sie „Selbstmanagement“ anwenden.

 

Mögliche Risiken und Nebenwirkungen: (Das Anwenden von Selbstmanagement kann Risiken haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen)

Nach der Anwendung von „Selbstmanagement“ müssen Sie mit folgenden Risiken und Nebenwirkungen rechnen: Entscheidungen besser zu treffen. Prioritäten zu setzen. Energien zu bündeln. Ziele neu festzulegen. Die Konzentration aufs Wesentliche verstärken.

 

Zeit besser einteilen können. Eigene Stärken besser nutzen. Selbstführung, besonders innerhalb spezifischer Bereiche, verbessern.

Selbstmotivation steigern. Kurz: das Risiko besteht in der Veränderung der eigenen Person und hat Nebenwirkungen, auf alle diejenigen, die mit dieser Person unmittelbar in Verbindung stehen. Falls „Selbstmanagement“ nicht die gewünscht Wirkung erzielt, lesen bitte die nachfolgenden „Anwendungstipps“ aufmerksam.

 

Anwendungstipps: (Wie ist „Selbstmanagement“ anzuwenden)

Alles was neu ist, ist erst mal anstrengend und unsere innere Stimme will Antwort auf die Frage: „Wozu?“ Nun ist der Mensch ja ein

„Gewohnheitstier“. Aber Selbstmanagement ist mit der Bereitschaft verbunden, Wege, die bisher fremd waren, einzuschlagen. In ein Gebiet, das zuvor unentdeckt war, vorzudringen. Und somit verlassen wir den Lernbereich, in dem wir uns auskennen, in dem wir uns sicher fühlen, unsere „Komfortzone“: wir begeben uns in unbekanntes Terrain. Jedoch erleichtern entsprechende Vorgehensweisen/Ausrüstungen die Expedition; allerdings bleibt es anstrengend. 

 

Bei der Anwendung von „Selbstmanagement“ ist es daher unabdingbar, eine besondere große Menge Engagement und (Eigen-) Motivation mit dazu zu nehmen. Eigene Ziele und eigne Motivatoren zu kennen. Nur so können die anstrengenden Phasen überwunden werden. Bitte „Selbstmanagement“ anfangs auch nur in geringen Dosierungen anwenden – die Menge kann zunehmend gesteigert werden und so auf weitere Bereich ausgedehnt werden.

 

Verlauf: (Nach ein paar Wochen regelmäßiger Anwendung)

Wer in sich hinein hört, kann sich nach einiger Zeit besser verstehen, hat es leichter und kann Bereiche seines Lebens generieren. Doch

Veränderungen brauchen Zeit. Es sind langwierige Prozesse. Wenn aber die Richtung, in die der (vielleicht etwas andere) Weg eingeschlagen wird bestimmt werden kann, dann funktionieren die nächsten Schritte fast wie von selbst. Und mit dem richtigen Schuhwerk sind verschiedene und längere Wege realisierbar. Sobald Sie wissen wo Ihre Ziele liegen, eigenverantwortlich die Wege planen und die Durchführung bestimmen, haben Sie „Selbstmanagement“ bei sich erfolgreich eingesetzt.

 

Sollten die Risiken oder vorhergesehene Nebenwirklungen nicht auftreten, der Verlauf sich nicht wie gewünscht entwickeln, wenden Sie

sich bitte vertrauensvoll an Ihren Coach. 

 

 

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