Reflexionsfähigkeit

Die „Digitalisierung 4.0“ bringt neue Herausforderungen und unsere Umgebung ändert sich dadurch schneller denn je. Dabei besteht die Gefahr, sich in der immer kürzeren Taktung aus dem eigenen Takt zu bringen, sich dabei selbst aus den Augen zu verlieren – oder: aus dem Gefühl.

 

Gerade in unruhigen Zeiten kann uns jedoch der Blick nach innen, auf unsere Emotionen, eine tiefgehende Ruhe bringen. Ausgelöst durch ein erweitertes Verständnis für uns und unser Handeln. Auf diese Weise kann der Innenblick zur Selbststärkung beitragen.

 

Dieser Innenblick - die Reflexionsfähigkeit - ist eine erlernbare Fähigkeit, die es ermöglicht, in sich zu schauen und dem Trubel der Zeit etwas auszuweichen und gestärkt wieder einzutauchen. Daniel Goleman, ein Psychologe, der u.a. durch die Begriffsprägung der „Emotionalen Intelligenz“ bekannt wurde, bringt Reflexionsfähigkeit auf diesen Punkt: 

„Wenn man sich bewusst ist, wie Gefühle die eigene Argumentation, das eigene Denken und die Art und Weise, wie man mit anderen Menschen interagiert, beeinflussen – dann ist man reflektiert. Dies ist eine Komponente der emotionalen Intelligenz.“

 

Dazu kann die Fähigkeit zur (Selbst-)Empathie als Basis genutzt und gleichzeitig ausgebaut werden: Die Fähigkeit, sich in sich selbst oder in andere Menschen einzufühlen - mit der Bereitschaft, die eigenen Urteile und Interpretationen über die Person oder ihr Verhalten zur Seite zu stellen.

 

Dann gelingt Reflexion auch in schnelllebigen Zeiten, da die Störgeräusche durch Bewertungen leiser sind - und dies fördert die innere Ruhe. 

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