Artikel mit dem Tag "Authentizität"



„Lebe ich so, wie es meinem Selbst entspricht und mich glücklich macht?“, wird in der Einleitung des Artikels*, mit dem Titel oben, gefragt. Thema: was es heißt „sich selbst treu zu sein“ und zu werden. Authentizität ist dabei natürlich das Leitwort. Doch wie wird man authentisch(er), wie wird man die Person die man „eigentlich“ ist? Dass das nicht ganz so einfach ist, wird in manchen Momenten besonders deutlich.
„Denken Sie bei diesem Anblick an Zecken?“ Neulich las ich in einer Apothekenzeitschrift diese Überschrift. Und abgebildet war ein idyllisches Bild von einer Familie mit spielenden Kindern. Die innerliche Ruhe änderte sich in ein nagendes Unbehagen. Zecken? Ohje. Vielleicht ja auch auf meiner Wiese…? Sollte ich lieber was gegen Zecken kaufen…? Und deutlich häufiger als sonst, wenn ich durchs Gras gehe, denke ich nun an Zecken.

Es hat sich was verändert. Erst unmerklich, doch dann immer deutlicher spürbar. Jetzt fühlt es sich nichtmehr gut und richtig an. Es drängt sich immer mehr ein „unstimmiges Gefühl“ in den Vordergrund – es lässt sich nichtmehr verleugnen: eigentlich müsste ich mich trennen. Vom Unternehmen, vom Partner, von einer Freundin und manchmal auch nur von der nicht mehr passenden Wohnung.
Herr Meier versteht sich selbst nicht mehr. Er hat einen guten, sicheren Arbeitsplatz in einem kollegialen Team, einer förderlichen Unternehmensstruktur und die Rückmeldungen die ihm sein Vorgesetzter mündlich und schriftlich erteilt, sind sehr gut. Er selbst sieht sich als ehrgeizigen Mitarbeiter, besonders in seinem Fachgebiet. Rückblickend sieht er diesen Charakterzug als Grund dafür, dass er einen Fehler gemacht hat, der ihm Tage später noch sehr peinlich ist:

Die „Digitalisierung 4.0“ bringt neue Herausforderungen und unsere Umgebung ändert sich dadurch schneller denn je. Dabei besteht die Gefahr, sich in der immer kürzeren Taktung aus dem eigenen Takt zu bringen, sich dabei selbst aus den Augen zu verlieren – oder: aus dem Gefühl. Gerade in unruhigen Zeiten kann uns jedoch der Blick nach innen, auf unsere Emotionen, eine tiefgehende Ruhe bringen. Ausgelöst durch ein erweitertes Verständnis für uns und unser Handeln. Auf diese Weise kann...
Da meldet sich wieder das Bauchkribbeln, die Verspannung im Nacken oder der Kloß im Hals: körperliche Anzeichen, die auf ein entstandenes Gefühl hinweisen - vielleicht auf Ärger, Trauer, Freude. Doch was war zuerst da? Der Gedanke, die Aussage: „Ich ärger mich gerade“, der Moment in dem gefühlt wird, dass das Herz „bis zum Hals schlägt“ und es dann als „Aufregung vor Freude“ identifiziert wird?

Anforderungen begleiten jeden und überall: nach einer aktuellen Studie einer großen Krankenkasse fühlen sich die meisten Menschen maßgeblich dadurch überfordert, dass sie auch nach der Arbeit erreichbar sein müssen und sowieso immer online sind; dass ihnen die immer höher werdenden Anforderungen Stress verursachen. Doch wer stellt diese Anforderungen wirklich? Sind es „die“ anderen, oder sind wir es selbst? Wie kommen wir auf unsere Meinung darüber? Wann wird aus „interessanten...
Bestimmt kennen Sie das Mount Rushmore National Memorial in den USA. Dargestellt sind hier (von links nach rechts) die Porträtköpfe der Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Es sind die, zur Zeit seiner Erstellung 1941, als die am bedeutendsten geltenden Präsidenten der USA. Es sind Vorbilder - in Stein gemeißelt.