Artikel mit dem Tag "Beziehung"



"Was sind Ihre Stärken und Schwächen?" ist eine der meist verwendeten Fragen in Vorstellungsgesprächen; und eine der unbeliebtesten. Daher geben auch zahlreiche Bewerbungsratgeber Tipps, wie man seine vermeintlichen Stärken findet und darstellt. Wegen seiner Stärken wird jemand eingestellt. Im Mitarbeitergespräch wird er dann auf seine Schwächen hingewiesen - die er beheben soll. Die Stärken werden oft als selbstverständlich hingenommen. Ähnlich ist es in vielen anderen Gesprächen....
„Mit dem kann ich einfach kein vernünftiges Gespräch führen. Der macht mich sofort wütend.“ Oder: „Wenn meine Kollegin ins Büro kommt, dann spüre ich sofort eine innere Anspannung und der Konflikt ist vorprogrammiert.“ Im Gespräch mit Anderen weiß man manchmal nicht mehr was gerade passiert ist. Das Missverständnis, oder der Ärger ist da und die Frage steht im Raum: Was läuft jetzt eigentlich verkehrt? Und konstruktive Lösungen scheinen nicht in Sicht, die „Fronten“...

„Ich muss dringend mal mit Britta sprechen.“ „Am Montag werde ich Herrn Müller mal in die Schranken weisen, wenn er mich wieder so komisch anredet.“ Vielleicht haben Sie schon mal solche oder ähnliche Vorsätze gefasst. Und vielleicht haben Sie auch bemerkt, dass diese „irgendwie“ im Sande verlaufen. Es ist nicht der richtige Moment oder plötzlich doch nicht mehr so wichtig. Bis dann der nächste Ärger da ist.
Vielleicht haben Sie während eines Coachings oder in der (Mitarbeiter-)Beratung schon ähnliches erlebt: Der Coachee hat ein klassisches Coachingthema: Ein Positionswechsel soll begleitet werden. Ein Thema, das sich gut in ein paar Sitzungen bearbeiten lässt, sollte man meinen. Doch schnell zeigt sich, dass die Gespräche schwieriger werden als vermutet. Die Interventionen wirken nicht so wie gewohnt, und mit der Zeit kommt beim Coach Ärger oder sogar ein Gefühl des Scheiterns auf:...

„Ich weiß nicht mehr, ob ich nicht verstanden werden will oder ob ich mich wirklich unklar ausdrücke.“ Delegieren, motivieren, kritisieren, verhandeln, vermitteln, fördern... Gesprächsführung hat viele Namen. Welchen sie gerade bekommen soll, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig: Welche Rolle nehmen Sie dabei ein? Sprechen Sie als Mitarbeiter, als Vorgesetzter oder als Kollege? Was ist das Besondere daran? Mit welchem Ziel führen Sie das Gespräch? Sollen Aufgaben verteilt...
… Das taten die Kannibalen auch - die hatten auch ein anderes Menschenbild als wir ;) Menschenbilder stellen alle "irgendwie“ den Menschen in den Mittelpunkt. Zum Beispiel nimmt das soziologische Menschenbild an, dass der Mensch als „Homo sociologicus“, durch seine sozialen Rolle und deren Verhaltensmaßgaben gesteuert ist - das ist die Ausgangsbasis für die Theorien und Vorgehensweisen. Oder, als ein anderes Beispiel, das Menschenbild des „Homo oeconomicus“: hier ist der Mensch...

Es ist Teil unseres psychologischen Alltagswissens, dass, als positiv empfundene zwischenmenschliche Kontakte, zum Wohlbefinden beitragen; sie helfen bei kritischen Lebensereignissen, beschleunigen Genesungsprozesse und unterstützen bei der Bewältigung alltäglicher (Arbeits-)Belastungen. Doch manchmal bleibt das Gefühl, dass das gegebene Unterstützungsangebot wie in einem „schwarzen Loch“ verschwindet: es wird nicht - wie erhofft - angenommen oder die (vermehrte) Unterstützung scheint...