Artikel mit dem Tag "Gesprächsführung"



Führung ist auch in digitalen Zeiten noch ein vorwiegend analoger Job - so das Ergebnis der „Metastudie der Leadership-Kompetenzen 2019“, die "Kommunikationsfähigkeit" auf Platz 1 gesetzt hat; die Fähigkeit zu konstruktiver Kommunikation, natürlich. Auch wenn „konstruktiv“ ein dehnbarer Begriff ist. Ein Beispiel, für eine häufig undeutliche Umsetzung konstruktiver Kommunikationsstrategien, sind die „Ich-Botschaften“: Allseits bekannt, bleibt häufig nebulös, was diese...
"Ich vertraue dir" – hören Sie das gerne? Vielleicht haben Sie es selbst auch schon einmal zu jemandem gesagt. Doch warum sagen wir es, und aus welchem Grund sagt es jemand zu Ihnen?

Das Jahr hat gerade begonnen, die Antwort auf die Frage „Was hast du dir vorgenommen?“ ist schon zu alt oder zu umfassend, um noch wirklich engagiert umgesetzt zu werden und der bestehende Highscore der ToDo-Liste wird schon zu Jahresbeginn getoppt. „Das fängt ja gut an“, ist in diesem Fall dann ironisch gemeint und soll das Gegenteil aussagen. Ironie wird nicht nur als Vorgang definiert, mit dem jemand auf eine indirekte Weise Spott zum Ausdruck bringt, indem er das Gegenteil dessen...
Eine der wichtigen Voraussetzungen, die für die Bildung einer langfristig tragfähigen Beziehung relevant ist, ist die „Authentizität“. Es ist das Glaubhafte, das „Echte“ und „Klare“, das eine Person im Kontakt ausstrahlt. Es ist das eigene „gute Gefühl“, das sich in einem selber „breit macht“, wenn sich alles echt und „ehrlich“ anfühlt. Es ist ein „(…) weg von den Fassaden, weg vom ,Eigentlich-sollte-ich‘ (…) hin zu einer Entwicklung zur Selbstbestimmung...

Bestimmt kennen Sie das Mount Rushmore National Memorial in den USA. Dargestellt sind hier (von links nach rechts) die Porträtköpfe der Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Es sind die, zur Zeit seiner Erstellung 1941, als die am bedeutendsten geltenden Präsidenten der USA. Es sind Vorbilder - in Stein gemeißelt.
„Mit dem kann ich einfach kein vernünftiges Gespräch führen. Der macht mich sofort wütend.“ Oder: „Wenn meine Kollegin ins Büro kommt, dann spüre ich sofort eine innere Anspannung und der Konflikt ist vorprogrammiert.“ Im Gespräch mit Anderen weiß man manchmal nicht mehr was gerade passiert ist. Das Missverständnis, oder der Ärger ist da und die Frage steht im Raum: Was läuft jetzt eigentlich verkehrt? Und konstruktive Lösungen scheinen nicht in Sicht, die „Fronten“...

Vielleicht haben Sie während eines Coachings oder in der (Mitarbeiter-)Beratung schon ähnliches erlebt: Der Coachee hat ein klassisches Coachingthema: Ein Positionswechsel soll begleitet werden. Ein Thema, das sich gut in ein paar Sitzungen bearbeiten lässt, sollte man meinen. Doch schnell zeigt sich, dass die Gespräche schwieriger werden als vermutet. Die Interventionen wirken nicht so wie gewohnt, und mit der Zeit kommt beim Coach Ärger oder sogar ein Gefühl des Scheiterns auf:...
„Ich weiß nicht mehr, ob ich nicht verstanden werden will oder ob ich mich wirklich unklar ausdrücke.“ Delegieren, motivieren, kritisieren, verhandeln, vermitteln, fördern... Gesprächsführung hat viele Namen. Welchen sie gerade bekommen soll, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig: Welche Rolle nehmen Sie dabei ein? Sprechen Sie als Mitarbeiter, als Vorgesetzter oder als Kollege? Was ist das Besondere daran? Mit welchem Ziel führen Sie das Gespräch? Sollen Aufgaben verteilt...

… Das taten die Kannibalen auch - die hatten auch ein anderes Menschenbild als wir ;) Menschenbilder stellen alle "irgendwie“ den Menschen in den Mittelpunkt. Zum Beispiel nimmt das soziologische Menschenbild an, dass der Mensch als „Homo sociologicus“, durch seine sozialen Rolle und deren Verhaltensmaßgaben gesteuert ist - das ist die Ausgangsbasis für die Theorien und Vorgehensweisen. Oder, als ein anderes Beispiel, das Menschenbild des „Homo oeconomicus“: hier ist der Mensch...
Der Tag ist voll, die Woche sowieso, der Urlaub weit entfernt. Überall Anforderungen und dann sollen auch noch Gespräche im Team, mit Mitarbeitern, mit Kollegen „anders“, „besser“, „konstruktiver“, „effizienter“ … gemacht werden. Wie soll das gehen? Denn es sind doch gerade unsere gewohnten Handlungsabläufe, die uns in stressigen Zeiten das (Arbeits-)Leben erleichtern! Alles was von diesen Routinen abweicht ist ein holpriger Weg, der erstmal mühsam ist.

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