Artikel mit dem Tag "Resonanz"



Das Jahr hat gerade begonnen, die Antwort auf die Frage „Was hast du dir vorgenommen?“ ist schon zu alt oder zu umfassend, um noch wirklich engagiert umgesetzt zu werden und der bestehende Highscore der ToDo-Liste wird schon zu Jahresbeginn getoppt. „Das fängt ja gut an“, ist in diesem Fall dann ironisch gemeint und soll das Gegenteil aussagen. Ironie wird nicht nur als Vorgang definiert, mit dem jemand auf eine indirekte Weise Spott zum Ausdruck bringt, indem er das Gegenteil dessen...
Eine der wichtigen Voraussetzungen, die für die Bildung einer langfristig tragfähigen Beziehung relevant ist, ist die „Authentizität“. Es ist das Glaubhafte, das „Echte“ und „Klare“, das eine Person im Kontakt ausstrahlt. Es ist das eigene „gute Gefühl“, das sich in einem selber „breit macht“, wenn sich alles echt und „ehrlich“ anfühlt. Es ist ein „(…) weg von den Fassaden, weg vom ,Eigentlich-sollte-ich‘ (…) hin zu einer Entwicklung zur Selbstbestimmung...

„Mit dem kann ich einfach kein vernünftiges Gespräch führen. Der macht mich sofort wütend.“ Oder: „Wenn meine Kollegin ins Büro kommt, dann spüre ich sofort eine innere Anspannung und der Konflikt ist vorprogrammiert.“ Im Gespräch mit Anderen weiß man manchmal nicht mehr was gerade passiert ist. Das Missverständnis, oder der Ärger ist da und die Frage steht im Raum: Was läuft jetzt eigentlich verkehrt? Und konstruktive Lösungen scheinen nicht in Sicht, die „Fronten“...
… Das taten die Kannibalen auch - die hatten auch ein anderes Menschenbild als wir ;) Menschenbilder stellen alle "irgendwie“ den Menschen in den Mittelpunkt. Zum Beispiel nimmt das soziologische Menschenbild an, dass der Mensch als „Homo sociologicus“, durch seine sozialen Rolle und deren Verhaltensmaßgaben gesteuert ist - das ist die Ausgangsbasis für die Theorien und Vorgehensweisen. Oder, als ein anderes Beispiel, das Menschenbild des „Homo oeconomicus“: hier ist der Mensch...

Es ist Teil unseres psychologischen Alltagswissens, dass, als positiv empfundene zwischenmenschliche Kontakte, zum Wohlbefinden beitragen; sie helfen bei kritischen Lebensereignissen, beschleunigen Genesungsprozesse und unterstützen bei der Bewältigung alltäglicher (Arbeits-)Belastungen. Doch manchmal bleibt das Gefühl, dass das gegebene Unterstützungsangebot wie in einem „schwarzen Loch“ verschwindet: es wird nicht - wie erhofft - angenommen oder die (vermehrte) Unterstützung scheint...