Artikel mit dem Tag "Selbstmanagement"



„Denken Sie bei diesem Anblick an Zecken?“ Neulich las ich in einer Apothekenzeitschrift diese Überschrift. Und abgebildet war ein idyllisches Bild von einer Familie mit spielenden Kindern. Die innerliche Ruhe änderte sich in ein nagendes Unbehagen. Zecken? Ohje. Vielleicht ja auch auf meiner Wiese…? Sollte ich lieber was gegen Zecken kaufen…? Und deutlich häufiger als sonst, wenn ich durchs Gras gehe, denke ich nun an Zecken.
Es hat sich was verändert. Erst unmerklich, doch dann immer deutlicher spürbar. Jetzt fühlt es sich nichtmehr gut und richtig an. Es drängt sich immer mehr ein „unstimmiges Gefühl“ in den Vordergrund – es lässt sich nichtmehr verleugnen: eigentlich müsste ich mich trennen. Vom Unternehmen, vom Partner, von einer Freundin und manchmal auch nur von der nicht mehr passenden Wohnung.

Da meldet sich wieder das Bauchkribbeln, die Verspannung im Nacken oder der Kloß im Hals: körperliche Anzeichen, die auf ein entstandenes Gefühl hinweisen - vielleicht auf Ärger, Trauer, Freude. Doch was war zuerst da? Der Gedanke, die Aussage: „Ich ärger mich gerade“, der Moment in dem gefühlt wird, dass das Herz „bis zum Hals schlägt“ und es dann als „Aufregung vor Freude“ identifiziert wird?
Anforderungen begleiten jeden und überall: nach einer aktuellen Studie einer großen Krankenkasse fühlen sich die meisten Menschen maßgeblich dadurch überfordert, dass sie auch nach der Arbeit erreichbar sein müssen und sowieso immer online sind; dass ihnen die immer höher werdenden Anforderungen Stress verursachen. Doch wer stellt diese Anforderungen wirklich? Sind es „die“ anderen, oder sind wir es selbst? Wie kommen wir auf unsere Meinung darüber? Wann wird aus „interessanten...

Die Dinge verändern sich - manchmal schneller als man denkt. In seinem Buch “Die Mäusestrategie”, erzählt Spencer Johnson die Parabel der Mäuse Schnüffel und Wusel, sowie den Zwergenmenschen Grübel und Knobel. Diese lebten, glücklich und zufrieden, in einem Labyrinth. In einem Labyrinth voller „Käse“, als Sinnbild für all das, was „Wohlstand“ und „Zufriedenheit“ beinhaltet - bis eines Tages der „Käse“ verschwunden war. Spencer schildert die verschiedenen...
„Ich muss dringend mal mit Britta sprechen.“ „Am Montag werde ich Herrn Müller mal in die Schranken weisen, wenn er mich wieder so komisch anredet.“ Vielleicht haben Sie schon mal solche oder ähnliche Vorsätze gefasst. Und vielleicht haben Sie auch bemerkt, dass diese „irgendwie“ im Sande verlaufen. Es ist nicht der richtige Moment oder plötzlich doch nicht mehr so wichtig. Bis dann der nächste Ärger da ist.